Verfolgt und vergessen – Homosexuelle in Mecklenburg und Vorpommern im Dritten Reich

Am Sonntag, den 23.06.2013 um 17.00 Uhr findet im Rahmen

der lesbisch-schwulen Kulturwoche zum CSD 2013 in Schwerin eine Kranzniederlegung an der "Mutter" in Raben Steinfeld statt.

Homo- und Transsexuelle gehören zu den verdrängten und eher „vergessenen“ Gruppen der Opfer des Nationalsozialismus.

Hitler sah Homosexualität als ein „entartetes Verhalten“ an und schwule Männer wurden häufig als „Volksfeinde“ denunziert. Hunderttausende wurden im Nationalsozialismus erfasst und verfolgt. Man versuchte sie in die sexuelle und soziale Konformität zu zwingen. Gelang dies nicht, wurden sie inhaftiert, in Konzentrationslager geschickt, kastriert oder gar zum Tode verurteilt.

Wir möchten an diesem Tag den lesbisch-schwulen und transsexuellen Opfern des Nationalsozialismus gedenken und ein Gebinde an der "Mutter" in Raben Steinfeld ablegen. Dazu wird der Vorsitzende des LSVD-LV MV Gaymeinsam e.V. Sascha Priebe sprechen. Alle Interessierten (außer rechtsextremistische Gruppierungen und Anhänger) sind herzlich willkommen.

Ansprechpartnerin:

Roy Rietentidt

Geschäftsführer/ Bildungsreferent

LSVD-Landesverband der Lesben und Schwulen

Mecklenburg Vorpommern e.V.

Tel./Fax 0385/557554

E-mail: info@gaymeinsam-mv.de

Internet: www.gaymeinsam-mv.de

 

Schwerin, den 19.06.2013